Hallo, schön das ihr auf der Rubrik IPO-Hundesport gelandet seid. Nicht jeder weiß sofort was man unter IPO versteht, daher gebe ich euch eine kurze Einführung in den Sport.

 

IPO ist ein Vielseitigskeitssport für Hunde, zugleich auch noch die älteste Hundesportart überhaupt. Dieser Sport verlangt sowohl dem Hund als auch dem Hundeführer (HF) alles ab, hier geht es um Gehorsam, Trieb, Koordination und vielem mehr. Der HF bildet mit seinem Hund eine Einheit und beide trainieren zusammen, um als Team die Prüfungen zu bestehen und am Ende vielleicht sogar zur Deutschen Meisterschaft zu fahren.

 

Es gibt 3 unterschiedliche Prüfungsstufen des Sports, Angefangen bei Stufe I bis hin zu Stufe III, wird dem Hund und dem HF immer mehr abverlangt.

Wir sprechen beim IPO-Sport immer von Fährte, Unterordnung und Schutzdienst.

 

Wichtig: Um überhaupt an den Prüfungen für IPO teilnehmen zu können, bedarf es einer zuvor erfolgreich belegten „Begleithundeprüfung (BH)“. Diese ist die Unterstufe des IPO Sports und legt den Grundstein.

 

Natürlich hat auch jeder andere Hundeführer die Möglichkeit so eine Begleithundeprüfungen zu absolvieren, wir bauen in unserem Training immer wieder Übungseinheiten für die Begleithundeprüfung ein und Ihr könnt auch sehr gerne bei uns die „Ausbildung“ und die darauffolgende Prüfung absolvieren, egal mit welcher Hunderasse.

 

 

Vorstufe Begleithundeprüfung (BH)

 

Ich möchte noch kurz auf die BH eingehen. Die Voraussetzung für die Teilnahme an einer BH Prüfung sind folgende:

 

Der Hund muss mindestens 15 Monate alt sein und der HF muss bevor die BH beginnt einen schriftlichen Sachkundenachweis bestehen.

 

Jeder Hund der vorgeführt wird muss gechipt oder Tätowiert sein, damit der Hund klar identifizierbar ist. Die Prüfung umfasst einen Teil auf dem Hundeplatz

(Grundkommandos welche der Hund können muss: Fuß, Sitz, Platz und durch eine Menschengruppe laufen, sowohl mit als auch ohne Leine und das abrufen des Hundes) und einen Verkehrsteil bei dem geprüft wird, wie der Hund auf z.B. Radfahrer, Jogger, Autos oder andere Hunde reagiert.

 

IPO Sport – Fährtenarbeit Abteilung A

 

Starten wir mit der Fährtensuche, welches immer die erste Prüfung im IPO Sport darstellt. Wir unterscheiden ganz generell immer zwischen dem Ausbildungsstand nach IPO I-III und natürlich anhand des Alters des Hundes wie wir im Training vorgehen.

Der Hund soll seine feine Nase benutzen und einer Spur folgen, auf dieser Spur werden Gegenstände liegen dieser muss der Hund ohne Hilfe seines HF anzeigen z.B. indem sich der Hund vor den Gegenstand hinlegt und wartet bis der HF zu ihm kommt (verweisen). Diese Übung ist sowohl in der Prüfungsstufe I sowie in der Prüfungsstufe II und III zu erbringen.

 

Unterschiede IPO I-III:

 

 

Prüfungsstufe I:

 

Der HF legt die Fährte die sein Hund suchen soll selbst, diese weist mindestens eine Länge von 300 Meter auf und enthält 3 Schenkel, 2 Winkel (90°) und 2 Gegenstände welche mindestens  20 Minuten auf der Fährte liegen, bevor der Hund das suchen beginnt. Man hat für die Suche 15 Minuten Zeit.

 

 

Prüfungsstufe II:

 

Im Vergleich zu I Stufe wird die Fährte durch eine Fremde Person gelegt, die Fährte sollte mindestens eine Länge von 400 Meter aufweisen und enthält wie in der Prüfungsstufe I , 3 Schenkel und 2 Winkel (90°) sowie 2 Gegenstände welche nun mindestens 30 Minuten bevor die Suche Startet gelegt werden müssen.

Man hat für die Suche 15 Minuten Zeit.

 

Prüfungsstufe III:

 

Die Fährte wird auch durch eine Fremdperson gelegt. Sie muss mindestens 600 Meter sein und 5 Schenkel sowie 4 Winkel (90°) enthalten. Es gilt nun anstatt 2 Gegenstände, 3 Gegenstände zu finden und zu verweisen, welche mindestens 60 Minuten vor Suchbeginn gelegt werden müssen. Man hat für die Suche 20 Minuten Zeit.

 

 

Als Krönung für die Fährte gilt die Fährtenhundeprüfung nach FH1 und 2.

Das ist die Champions League der Fährtenhunde, hierfür gib es sogar eine Eigene Deutsche Meisterschaft.

 

Es gibt viele Verschiedene Formen des Fährtenlegens, die Skizzen welche ich eingefügt habe, dienen nur zur Veranschaulichung und als beispiele.

 

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